Die FDP Rodgau geht mit einem klaren politischen Profil und deutlicher Kritik an der aktuellen Mehrheitskoalition in den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 15. März 2026. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Finanzpolitik der Stadt sowie der Umgang mit personellen Entscheidungen im Magistrat.
Aus Sicht der Liberalen hat die derzeitige Koalition aus CDU, SPD und Freien Wählern in den vergangenen Jahren keine überzeugenden Antworten auf die finanziellen Herausforderungen Rodgaus geliefert. Rücklagen seien weitgehend aufgebraucht, während eine nachhaltige und vorausschauende Haushaltspolitik zu kurz gekommen sei. Die FDP sieht hierin eine ernsthafte Gefahr für die zukünftige Handlungsfähigkeit der Stadt.
Auch die Personalpolitik der Koalition stößt bei den Liberalen auf deutliche Kritik. Nach dem Ausscheiden eines Stadtrats sei es zu kurzfristigen politischen Wendungen gekommen, die weniger von langfristiger Verantwortung als von dem Ziel geprägt gewesen seien, Mehrheiten um jeden Preis zu sichern. Ein solches Vorgehen schade dem Vertrauen in die kommunalpolitische Arbeit.
Die FDP Rodgau setzt dem ein eigenes Angebot entgegen: Kontinuität, Erfahrung und Verlässlichkeit. Angeführt wird die Kandidatenliste von der Parteivorsitzenden Martina Sertic, gefolgt vom langjährigen Fraktionsvorsitzenden Heino Reckließ. Beide stehen für einen sachorientierten Politikstil und eine solide kommunalpolitische Arbeit. Weitere vordere Listenplätze belegen engagierte Kandidatinnen und Kandidaten mit Erfahrung aus Ausschüssen und dem Magistrat.
Mit insgesamt 20 Bewerberinnen und Bewerbern tritt die FDP Rodgau zur Wahl an. Ziel ist es, Verantwortung zu übernehmen und Rodgau wieder auf einen finanziell stabilen und politisch verlässlichen Kurs zu führen. Die Liberalen machen deutlich: Politik braucht Augenmaß, wirtschaftliche Vernunft und klare Prioritäten – gerade in schwierigen Zeiten.
Die FDP Rodgau versteht den anstehenden Wahlkampf als Einladung zum offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Zuhören, erklären und lösungsorientiert handeln – dafür stehen die Freien Demokraten vor Ort.



